Nach einer langen Pause ist nun endlich wieder der Motor gestartet worden im Team von Gentlemenraceclub. Die müden alten Knochen der beiden Fahrer Sascha Henken und Michael Morgenthal sind wieder in Bewegung gekommen und mit einer gewissen Gelassenheit hat man sich den Langstrecken gewidmet.

Zuletzt gab es diverse Ausflüge in Assetto Corsa Competizione, aber nun ist wieder mal Zeit den Content von iRacing zu bewegen. Nach den guten Rennen in Kanada (P13) und Motegi (P16), bei denen man es noch vorzog das Qualy auszulassen, hat man es in Road Atlanta zum ersten mal mit der Qualifikation versucht. Dort konnte Sascha ohne grosse Vorbereitung mit dem neuen Setup, direkt eine tolle Runde hinzaubern. Belohnt wurde das Team mit P17 im Starting Grid.

Der Start verlief wieder mal extrem holperig im 2. Grid am Sonntag Abend. Aber Sascha, der den ersten und dritten Stint fuhr, hatte sich super durch die ersten Runden gekämpft. Ein kleine Delle fuhr uns jedoch ein Verfolger in den BMW M4 GT3, als es zu einem plötzlichen Stau in der vorletzten Kurve der ersten Rennrunde gab. Der BMW ging dann mit Sascha kurz den Rasen mähen, kam mit Zeitverlust auf P21 wieder zurück auf die Strecke.

Die ersten Runden sind in der Regel immer extrem ereignisreich. So war es auch in diesem Rennen. Man muss halt einfach die Ruhe bewahren und braucht nur auf die Fehler der anderen Teilnehmer warten. Aber es gab auch tolle Fights auf Augenhöhe, wie zum Beispiel mit dem SportSofort Team. Wenn die Fahrer wissen was sie tun, dann ist dieser digitale Rennsport plötzlich sowas von spürbar real . Das macht einfach nur Laune.

Duell GRC und SportSofort
Gratulation zu P6 SportSofort!

Bis Runde 27 hatte sich das GRC Team, mit Sascha am Steuer, bis auf P12 mit einen fehlerfreien Stint und super Pace vorgekämpft.

Dann übernahm Michael das Steuer. Er hatte sich von Anfang an nicht sehr wohl gefühlt auf der Strecke. Die Practice Sessions in den Tagen zuvor, waren eher eine Katastrophe. Der BMW M4, in Motegi und Kanada fuhr er sich noch wie auf Schienen, wollte hier in Road America einfach nicht so, wie es sich der Fahrer vorgestellt hatte.

Also war das Ziel, langsam und möglichst ohne Fehler den Stint abzuwickeln. Eine weitere Herausforderung war dann auch noch der Spritverbrauch. Es fehlten am Ende Sprit für ungefähr 5 Minuten Renndauer. Also probierte man mit dem Motormanagement die notwendige Menge Sprit einzusparen. Da das Team wenig bis garnicht diese Option getestet hatte, ging der Plan natürlich in die Hose. Am Ende musste Sascha in seinem 2. Stint dann noch 2 Runden vor Ende des Rennens einen Splash&Dash Pitstop einlegen. Egal, mit einer Restmenge Sprit von einem gut gefüllten Schnapsglas, rollte er am Ende zufrieden auf P11 über die Ziellinie.

Dank einer tollen Pace von Sascha und der insgesamt fehlerfreien Fahrt im gesamten Rennen, konnte das Team zufrieden sein.

Dank sauberem Fahren eine gute Lizenzausbeute

Als nächstes steht der Tsukuba Circuit auf dem Plan. Das GRC Team ist sich noch nicht sicher ob man dort an den Start gehen möchte. Die ca. 2 km kurze Strecke ist halt für ein 3h Langstreckenrennen ziemlich kurz. Das bedeutet, sehr früh schon Überrundungen und diese haben meist eine gewisse Brisanz.


Von Admin