Es waren 21 Fahrer in 2 Klassen zum zweiten Lauf des Fetzer Cup S2 powered by Fetzer Beton GmbH & Co. KG auf dem 5,7 km langen Kurs in Daytona Beach angetreten. Diese Rennstrecke hat ihren eigenen Charme und ist bei vielen Fahrern sehr beliebt und bekannt durch die Nascar Rennen, aber auch durch diverse Schlachten in Langstreckenserien wie die IMSA.
Grund genug den Daytona Road Course auch im Kalender des Fetzer Cup S2 aufzunehmen.

Schon beim Saisonstart in Zandvoort zeigte #99-Marian Hensel, dass er es nicht allein dem Favoriten #77-Christoph Monse überlassen nöchte, die GT4 Klasse zu dominieren.
Das belegte er mit der Poleposition und einer Rundenzeit von 1:54.100s knapp 0,3s vor Monse.

#99-Hensel auf dem Weg zur Poleposition in der Klasse GT4 (Porsche)

Noch spannender ging es in der TCR Klasse zur Sache. Dort konnte sich #277-Nils Hundehege mit einer 1:58.827 und nur 0,066s vor #247-Elias Hrebik durchsetzen. Auch auf den weiteren Positionen ging es ebenso knapp zur Sache.

#277-Hundehege schafft als Neueinsteiger gleich mal eine Poleposition in der Klasse TCR (Audi)

Dann ging es endlich in das 60 Minuten lange Rennen. Nachdem es zum Saisonstart in Zandvoort einige Probleme bei der Startprozedur der beiden Klassen gegeben hat, wurde seitens der Rennleitung reagiert und entsprechend korrigiert. So gab es bei diesem Start auch keine grösseren Probleme, außer das übliche, das nie genug Platz für alle durch die erste Kurve vorhanden ist. aber das ist nun mal das Los eines jeden Rennfahrers.

Die ersten Runden sind immer am aufregendsten, da jeder versucht seine Position zu verbessern und nicht selten kracht es dort auch mal. Aber bis auf ein paar kleinere Berührungen kamen alle gut durch die ersten Kurven.

In Runde 2 ging #212-Markus Michels die Strecke aus, als er beim Anbremsen zu T1 das Heck verlor und dabei auf den Grünstreifen kam.

Sind alle mit dem Schrecken davon gekommen, einschliesslich #212-Michels

In der GT4 geht #99-Hensel vor 77-Monse in die erste Kurve und in der TCR #277-Hundehege klar vor #247-Hrebik.

Enger Fight zwischen #99-Hensel und #77-Monse in den ersten Runden des Rennens

Nachdem alle gut durch die erste Runde gekommen sind, ging es dann aber auch schon früh los mit den Zwischenfällen des Rennens. Als erstes erwischte es #18-Sven Winter (Porsche) in der GT4 Klasse, als er von der #62-Sven Kunkis durch einen Ghost Kontakt am Heck getroffen wurde und auf Grund des Schadens direkt ausgefallen ist. Das ist leider das Los eines Simracers, wenn die Internetverbindung bei einem der Kontrahenten nicht ganz so gut ist, wie man auch in den Bildern unten sehen kann.

Das nächste Szenario kommt aus der TCR, wo #11-Peter Roßmann in der Anfahrt zu T1 das Heck von #353-Stefan Rossmann trifft, der sich dann sehr unglücklich wegdrehte zum Leidwesen seiner Verfolger. P. Roßmann konnte dem Heck nicht ausweichen und kam noch mit einem blauen Auge davon, aber #276-Dirk Oksas traf es dafür voll. Er krachte frontal in das Auto von St. Rossmann und durch diesen Folgeschaden stellte Oksas seinen Audi nur wenig später in der Box ab. Nach dem Rennen sagte er sinngemäß, das er keine Chance hatte nochmal zurück zu kommen, da ihm ca. 20km/h Spitzengeschwindigkeit fehlten. Auf einer Strecke wie Daytona auf jeden Fall verständlich.

Keine Chance für #276-Oksas dem quer stehenden #353-Rossmann auszuweichen

Auch Rossmann musste seinen Audi RS2 TCR in der Box abstellen.

Dann aber zeigten die Fahrer tolles Racing an diesem schönen und heissen Rennabend. Die GT4 wurde im ersten Teil des Rennens bestimmt von einem Kampf ziwschen #77-Monse, #99-Hensel (beide Porsche) und #111-Schönlebe (BMW).

Schöner Dreikampf in der GT4: Monse vor Schönlebe und Hensel

Allerdings kam es auch dort kurz zu einem Schreckmoment für Hensel, als Schönlebe ihn bei der Anfahrt zu T3 am Heck traf. Hensel drehte sich weg und Schönlebe übernahm zumindest bis zum Boxenstopp erstmal die zweite Position im Rennen.

Das war doch ein wenig zu eng zwischen #99-Hensel und #111-Schönlebe

Hensel nahm es offensichtlich gelassen, denn er hat sich ab diesem Moment nicht von seinem Plan abbringen lassen, wieder nach vorn zu fahren. Über einen recht frühen Boxenstopp in Runde 11 holte er sich dann die Position von Schönlebe in Runde 16 zurück, als dieser widerum seien Boxenstopp eingelegt hatte. Monse gab seine Führung in Runde 19 kurzfristig an #66-Michael Oberdries ab auf Grund seines Boxenstopps.

Die TCR Meute in der Anfahrt zur Schikane

In der TCR Klasse ging es ähnlich spannend zu zwischen Hrebik, Hundehege und Fritsch. Alles in allem war es aber im gesamten TCR Feld spannend bis zum Ende des Rennens.

Schöne 5er Gruppe in der TCR. Tolles Racing!

In der GT4 Klasse zog #77-Monse seine Runden in Richtung Klassensieg, doch #99-Hensel kam immer näher heran, was wohl daraus resultierte, dass Monse entweder langsamer machte oder einfach seine Reifen nicht mehr OK waren. Der Verdacht liegt nah, dass er seine Reifen nicht gewechselt hatte beim Pitstopp. Am Ende reichte es aber mit 3,6s Vorsprung vor Hensel und #42-Finckbohner. Dieser konnte P3 nur knapp im Fotofinish vor #66-Oberdries behaupten.

Die Entscheidung in der TCR Klasse viel dann auch kurze Zeit später. Dort setze sich letzlich #247-Hrebik durch vor den ebenfalls stark fahrenden #277-Hundehege und #200-Fritsch.

Der Stream

Von Admin

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