Die 2. Saison 2020 der VO eSport Class A Pro Series ist endlich gestartet. Die Spannung stieg nicht zuletzt wegen dem erfolgreichen Start der Class C und C Pro in der vergangen Woche mit nur einer einzigen Caution in beiden Grids.

Der Saisonstart fand auf dem Michigan International Speedway statt. Das relativ komfortable 2 Meilen Oval zeichnet sich aus durch den möglichen Topspeed von ca. 310 km/h was normal nur auf den Superspeedways wie Daytona erreicht wird. Die Strecke bietet den Fahrern dazu auch sehr viel Platz für Positionskämpfe, die auch schon mal in ein 4-Wide gehen können.

Eine imposante Aufstellung kurz vor dem Start in die Formation Lap

Die Messlatte durch die sehr grünen Rennen der Class C Grids war sehr hoch gelegt. Aber um es vorweg zu nehmen, zumindest in der Class A Pro gab es nur zwei Cautions. Diese hatten es jedoch in sich, wie sich noch zeigen wird.

Vorab aber ging es in das Qualy und wie üblich auf solchen Strecken, sind die Abstände oft sehr gering und enteidend sind da nur wenige tausendstel Sekunden von P1 bis P10. Da lagen nur 61 hundertstel Sekunden dazwischen, was ein Wahnsinn.

#94-S. Limberger holt die Poleposition


Am besten machte es #94-Sven Limberger mit seinem Chevy Camaro ZL1 und einer 39.072s vor #1-David Zapata (Chevy), #8-Roland Rauch (Toyota), #54-Salva Lopez (Ford), #27-Daniel Adam (Toyota) der die Top 5 komplett machte.

Auf geht’s…green…green…green!!!

Der Start lief sehr diszipliniert, nahezu alle kamen gut weg nach dem die grüne Flagge viel und so ging es dann auch bis zur ersten Caution in Runde 10 ordentlich rund. In dieser Runde jedoch hatte #84-Zsolt Bályi einen leichten Wallhit der darin endete, dass zumindest #2-Tobias Sievers und #90-Matthias Koch nicht ohne Schaden durch diese Situation gekommen sind. Alle anderen sind mehr oder weniger mit dem Schrecken davon gekommen.

Danach war der erste Schreck aber schnell wieder vergangen und es folgte eine schöne und spannende grüne Phase des Rennens. In dieser Phase sammelte #56-Kevin Adam die meisten seiner 91 Führungsrunden und nicht nur damit war seine Favoritenrolle einmal mehr bestätigt. Aber nicht nur er war an diesem Rennabend in der Lage das Rennen für sich zu entscheiden.

#56 – K. Adam konnte dem Rennen lange seinen Stempel aufdrücken

Den einzigen Ausfall des Rennens verzeichnete #52-Kevin Orthey, der nach einer Berührung schon früh im Rennen das Heck seines Chevy deformiert bekam und es in Runde 34 vorzog sein Fahrzeug abzustellen und das Rennen nicht mehr aufzunehmen.

#52 – K. Orthey stellt seinen Boliden ab

Im weiteren Verlauf des Rennens löste sich das Feld durch die lange Grünphase und den unterschiedlichen Taktiken der Fahrer ein wenig auf. Einige versuchten sozusagen auf der letzten Rille draussen zu bleiben um ihre 3 zur Verfügung stehenden Reifensätze optimal zu nutzen. Auch hatten sicher einige Fahrer darauf spekuliert, dass doch noch die eine oder andere Caution kommen könnte.
Diese kam jedoch erst in Runde 119, bei noch einer zu fahrenden Runde und diese Caution stellte das Rennen gefühlt komplett auf den Kopf.
Das Leadpack wurde angeführt von #56-K. Adam gefolgt von #96-Jeroen Anema (Champion Season 1.2020) und #50-F. Schichterich. Diese liefen auf den kurz zuvor aus der Box kommenden #39-M. Kraus und #6-A. Becker auf. Kraus mit wohl frischen Reifen flog mit hohem Speed an Becker vorbei, zog aber viel zu schnell auf die unter Linie von Becker wo es dann zu der entscheidenden Kollision kam.

#39 – M. Kraus zieht runter und kollidiert dort mit #6 – A. Becker in der vorletzten Runde

Die Katastrophe des Rennens nimmt dann auch seinen Lauf. Das Leadpack hat nicht wirklich eine Chance und so werden K. Adam, J. Anema und F. Schichterich zum Opfer, wobei Letzterer noch mit einem blauen Auge davon kam.

Natürlich waren die Opfer dieser Caution not emused, aber dafür andere wiederum sicher erfreut nun doch noch eine Chance auf den Sieg zu bekommen. Das Feld formierte sich zum letzten Anlauf.

Die spannende Endphase nach dem Restart beginnt!

Es wurde nochmals sehr eng, aber man muss sagen, alle Darsteller dieses spannenden Krimi hatten ihre Rolle sehr gut gelernt und es wurde hart aber fair bis zur Ziellinie gefightet.

#50-F. Schichterich, sowie #1-D. Zapata konnten den Speed nicht mehr mitgehen wegen dem Schaden an ihren Fahrzeugen und #56-K. Adam hatte seinen Boliden sogar abstellen müssen, dafür bekamen aber #27-D. Adam sowie #8-R. Rauch und #16-G. Stöhr nochmal frischen Wind. Es wurde wie erwähnt sehr eng, es wurde geschoben und gerangelt aber am Ende alles fair und so konnte sich #27-Daniel Adam als Sieger behaupten mit einer Fahrzeuglänge vor Rauch und Stöhr.

Das war knapp! Sieg für #27- Daniel Adam!

Von Admin

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